Skip to Content

Harmonie

Harmonie

Bescheidenheit und Demut - bringt dies etwas?

Ein Leben in Bescheidenheit ist nicht voller Entbehrungen und Einschränkungen, sondern ganz im Gegenteil: voller Möglichkeiten für die persönliche Entwicklung. Letztendlich ist Bescheidenheit eine unabdingbare Voraussetzung um dauernde Harmonie, innere Ruhe, Freude und (Ur-)Vertrauen finden zu können.
Am besten stellt man sich die Natur mit allen ihren Kreaturen als echter Partner und lieber Freund vor. Dann sollte es einem eigentlich automatisch gelingen, sie entsprechend respektvoll zu behandeln.

Seminare zur persönlichen Entwicklung

Öffentliche und firmeninterne Seminare zur persönlichen Entwicklung bzw. zur Teamentwicklung oder Teambildung.

Buch "1 x 1 des Bewusstseins"

Buch über den Sinn des Lebens und persönliche EntwicklungEs ist häufig erstaunlich, wie wenig Zeit wir uns nehmen, um uns über ein so wichtiges Thema wie den Sinn unseres eigenen Lebens Gedanken zu machen. Wie leicht wir vorgefasste Meinungen ohne sie zu hinterfragen einfach übernehmen. Oder wie selten wir die Konsequenzen unserer Entscheidungen im voraus gründlich untersuchen.

Dieses Buch erläutert die menschliche Entwicklung anhand von gut verständlichen Beispielen und einfachen Modellen. Es will zum Nachdenken anregen über das eigene Leben und Hilfen anbieten, wie man sein eigenes Leben gezielt verändern kann.

Seminar: Bewusstsein

Die Teilnehmer sind nach dem Seminar in der Lage, ihre eigene Entwicklung besser zu verstehen und bewusst zu beeinflussen. Der Inhalt dieses Seminars basiert teilweise auf dem Buch "1x1 des Bewusst-Seins". Die Seminare "Intuition I" und "Bewusstsein als Unternehmenskultur" bauen auf dem hier vermittelten Stoff auf.

Prioritäten der Zielsetzungen


Wenn wir davon ausgehen, dass wir mehrere, nicht kompatible Zielsetzungen verfolgen wollen, wie entscheiden wir in einer bestimmten Situation, welche Zielsetzung uns leiten soll? Wir haben bereits früher die Wechselwirkung zwischen Zielsetzun­gen und Fähigkeiten diskutiert. Dabei haben wir gesehen, dass bereits vorhandene Fähigkeiten die Wahl der Leitlinie bei einer Ent­scheidung beeinflussen können.

Wie wir gleich sehen werden, treffen wir die Wahl der Ziel­setzung, welche zur Leitlinie bei einer Entscheidung wird, häufig auch in Wechselwirkung mit unserer Umgebung. Andere Personen, Insti­tutionen, Tiere, Pflanzen, die Natur, usw. können die Wahl unserer Zielsetzung bei einer Entschei­dung mit beeinflussen.

Mein persönlicher Beitrag

Die Erweiterung des Bewusstseins ist nur durch das Lösen von Aufgaben möglich, welche dem aktuellen Trainingsstand ange­passt sind. Das Anpacken von «zu schwierigen» Aufgaben führt nicht etwa zu einer Beschleunigung der Entwicklung, sondern im Gegenteil zu einer Verlangsamung, evtl. sogar zum Stillstand oder zu Rückschritten. Dasselbe gilt auch bei zu geringen Anforderun­gen.

Bei praktisch jedem anderen Training leuchtet uns dies sofort ein: Ein Musikschüler, welcher zwischendurch ein für ihn zu schwieri­ges Stück erlernt, wird dadurch nicht schnellere Lern­fortschritte machen als ein anderer Musikschüler, welcher nur dem aktuellen Können angepasste Stücke spielt. Wenn ein guter Klavierspieler nur noch ganz einfache Stücke einhändig spielt, verliert er mit der Zeit seine Fähigkeiten für die zweite Hand: Er macht Rückschritte bzw. verlernt das beidhändige Klavierspiel. Ein Autofahrer, welcher auch mit einem Formel 1 Rennwagen fährt, wird dadurch nicht zu einem besseren Auto­fahrer. Für einen Sportler, welcher auf einer Strecke von 5 km trainiert, bringt die Absolvierung eines Mara­thons von 42 km Länge keine Vorteile für seine 5 km lange Strecke, selbst dann nicht, wenn er den Marathon in einer sehr guten Zeit absolviert hat.

Das Brillenmodell

Das angenehme an der Subjektivität ist die Beeinflussungs­möglichkeit durch uns selbst. Wenn meine Wahrnehmung subjek­tiv ist, dann habe ich - und nur ich alleine - alle Mög­lichkeiten, meine eigene Wahrnehmung zu beeinflussen bzw. beeinflussen zu lassen. Ich alleine entscheide, ob ich etwas als gut oder schlecht, als angenehm oder unangenehm, kalt oder warm, schön oder hässlich empfinde!

Wir sehen unsere Umgebung und die Ereignisse um uns nicht «objektiv» oder neutral, sondern wie durch eine Brille, welche unsere Interpretation des Bildes bestimmt. Diese Brille halte ich mir selbst vor die Augen. Je nach dem, wie diese Brille das an und für sich neutrale Bild eines Ereignisses verändert, macht das Bild uns zum Beispiel Angst, Freude, Ärger oder versetzt uns in Trauer. Wir empfinden das Bild als gut oder schlecht, negativ oder positiv, sinnvoll oder unsinnig, dunkel oder hell, richtig oder falsch.

Der Virtuose im Element

Es gibt noch eine weitere Erklärung, weshalb die Grundrechte des Seins wirklich gelebt werden müssen und es nicht genügt, dieses Gesetz nicht zu verletzen:

Wenn wir immer darauf achten müssen, die Grundrechte des Seins nicht zu verletzen, um in den dauernden Zustand der totalen Harmonie zu gelangen, leben wir in einer ständigen Angst, das Gesetz trotzdem einmal zu verletzen. Es würde sich um eine negative Motivation handeln: Ich lerne schwimmen, damit ich nicht ertrinke; ich nehme an einem Tanzkurs teil, damit ich meinem Tanzpartner nicht auf die Füsse trete; ich übe mit dem Musik­instrument, damit ich keine falschen Töne produziere, usw.

Automatismen

Im vorhergehenden Abschnitt haben wir die menschliche Ent­wick­lung mit dem Bau einer Pyramide verglichen, wo Stein für Stein auf seinen Platz gesetzt werden muss. Es stellt sich des­halb nun die Frage, wie die Einhaltung der Grundrechte des Seins geübt werden kann, um möglichst rasch in den ange­strebten Zustand der totalen Harmonie, des Glücklichseins zu kommen und insbeson­dere auch in diesem Zustand zu bleiben. Wie bauen wir am effi­zientesten an unserer Pyramide der per­sönlichen Entwicklung? Kann man dafür Kurse besuchen, werden spezielle Trainings angeboten?

Die gute Nachricht ist: Ja, es gibt eine Menge solcher Trainings, sie kosten kein Geld und werden immer und jederzeit ange­boten - es handelt sich dabei um nichts anderes als um unser Leben! Indem wir leben, nehmen wir automatisch an einem solchen Trai­ning teil. Wir werden weiter unten darauf zurück­kommen.

Die Pyramide als Sinnbild der menschlichen Ent­wicklung

Die angesprochene Entwicklung einer Person können wir modell­haft mit dem Bau einer hohen Pyramide vorgleichen. Es finden sich erstaunlich viele Gemeinsamkeiten:

 

Pyramide der menschlichen Entwicklung
Abbildung 1: Pyramide der persönlichen Entwicklung

Die Pyramide stellt die angestrebte Harmonie und Einheit mit sich selbst und der Umwelt dar. Die einzelnen Bausteine der Pyramide sind die bereits erfolgreich absolvierten Lektionen, d.h. unsere bereits erworbenen Fähigkeiten zum Leben der Grundrechte des Seins. Sobald die Spitze der Pyramide in der notwendigen Höhe gebaut und der ganze Bau sauber verputzt ist, gilt das höchste Ziel als erreicht: der betreffende Mensch befin­det sich in dauernder Harmonie mit sich selbst und seiner Umwelt.

Inhalt abgleichen