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Klimawandel

Ursachen, Folgen und Gegenmassnahmen zur globalen Erwärmung

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Vorschlag für die Klimakonferenz in Kopenhagen vom Wuppertal Institut

A Wuppertal Proposal for Copenhagen:Für die Klimakonferenz in Kopenhagen vom 7. bis 18. Dezember 2009 legt das Wuppertal Institut nach breiter Fachdiskussion einen Vorschlag für ein wirksames und zugleich gerechtes Klimaabkommen vor. Er hat die folgenden Kernpunkte:

Pumpspeicherung: Pumpspeicherkraftwerke dienen nur dem Gewinn

Wasserkraft ist saubere Energie. Doch die sogenannten Pumpspeicherkraftwerke fressen mehr Strom, als sie produzieren und sind ein Verlustgeschäft für Natur und Klima. Ausgerechnet diese will die Stromwirtschaft im grossen Stil ausbauen. Aber mit »Ausbau der heimischen Wasserkraft « hat Pumpspeicherung nichts zu tun.

Wir präsentieren Zahlen und Fakten.

Investitionen in effizientere Stromnutzung lohnen sich

Stromeffizienz muss wie eine zusätzliche Energie-Ressource betrachtet werden. Die Investitionen in Massnahmen zur effizienteren Nutzung von Strom sollten firmenintern wie eine Investition in ein neues Kraftwerk behandelt werden. Die Investitionen müssen aus den bereits vorhandenen Rückstellungen für Neubauten getätigt werden - denn sie eliminieren ja zumindest teilweise die Notwendigkeit für den Ausbau der Strom-Produktionsanlagen.

 

Standby Verbrauch von elektrischen Geräten

Man rechnet, dass heute zwischen 10% und 25% des Stromverbrauchs eines Haushaltes durch unnötig hohen Standby-Verbrauch von elektrischen Geräten verursacht wird. Die nachfolgende Liste zeigt den Standby-Verbrauch von einigen Elektrogeräten an. Die grössten heimlichen Stromfresser sind Espressomaschinen, alte Fernsehgeräte und Videorecorder sowie Steckernetzteile. In letzter Zeit spielen auch ADSL-Router, Sat-Tuner oder Set-top-Boxen (DVB-T) eine immer grössere Rolle.

Klimawandel: EU-Bürger befürworten die Klimaschutz-Ziele der EU

Die europäischen Bürger halten den Klimawandel für ein großes Problem und sind bereit, Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Die Mehrzahl der europäischen Bürger hält die Ziele der EU zur Senkung der Treibhausgasemissionen und zur Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien bis 2020 für im Großen und Ganzen richtig oder sogar für nicht ehrgeizig genug.

CO2 Emissionen von Lebensmitteln

Mit unserer Ernährung steuern wir zu einem nicht unerheblichen Teil den durch uns persönlich verursachten CO2-Ausstoss. Die Erzeugung von Nahrungsmitteln verursacht je nach Ware ganz unterschiedliche Mengen an Treibhausgasen (siehe Tabelle unten). Eine umweltfreundliche und "klimafreundliche" Ernährung sieht wie folgt aus:

Wie können wir als Konsumenten unsere persönliche Umweltbilanz verbessern?

Wie können wir als Konsumenten die persönliche Umweltbilanz verbessern? Diese Studie untersucht, wie sich in der Schweiz Wohnen, private Mobilität, Konsumgüter und Dienstleistungen, Ernährung sowie öffentliche Dienste auf die Umwelt auswirken. Der innovative Ansatz besteht darin, dass sich die Studie in erster Linie mit den Verbesserungspotenzialen der Umweltbilanz befasst sowie die punkto Umweltverträglichkeit relevanten Schlüsselfaktoren, -akteure und -entscheide identifiziert und Szenarien für einen umweltbewussten Konsum erstellt. Die finanziellen Aspekte werden ebenfalls evaluiert und die Berechnungen der Szenarien werden mit den gesamten Umweltauswirkungen pro Person und Jahr verglichen um Handlungsprioritäten bestimmen zu können.

Eine Serie von Szenarien, die dem heutigen Lebensstil von Schweizer Konsumenten entsprechen, zeigen auf, wie sich die Umweltwirkungen ohne Zusatzkosten um ein Drittel reduzieren lassen.

Klimawandel: Treibhausgas-Emissionen im Inland oder im Ausland reduzieren?

Sinn von Emissionskompensationen für Treibhausgase im Ausland (Clean Development Mechanismus CDM): Der Artikel zeigt auf, dass die Reduktion von Treibhausgasemissionen im Ausland höchstens als Ergänzung zur Reduktion der Treibhausgasemissionen im Inland dienen kann und keinesfalls als Ersatz, wie dies zur Zeit in der Politik immer häufiger diskutiert wird. Anderenfalls können die Klimaziele niemals erreicht werden, weil in der Industrieländern der Druck zur Entwicklung von emissionsarmen Technologien zu wenig stark ist. 

Atomstrom ist keine Lösung für Klimaprobleme und Energieknappheit

Eine umfassende Energie-Analyse des Nuklear-Systems zeigt, dass die Atomenergie weder das Problem der globalen Erwärmung noch das Problem zukünftiger Energieengpässe zu lösen vermag.  Auf Grund dieser Untersuchung verursacht ein heutiges Nuklear-System etwa 90–140 g CO2-Emissionen pro Kilowattstunde. Wegen der weltweiten Knappheit des Urans müssen mit der Zeit Erze mit immer tieferem Urangehalt als Brennstoffe aufbereitet werden. Dadurch steigen die CO2-Emissionen pro kWh Strom aus Atomenergie. Je nach Szenario werden die CO2-Emissionen pro kWh Atomstrom irgendwann zwischen den Jahren 2040 und 2070 bereits höher sein als die CO2-Emissionen pro kWh von Gaskraftwerken! 

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